Förderung von Unternehmensberatungen

Eine „Förderung unternehmerischen Know-hows für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freie Berufe durch Unternehmensberatungen“ können kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Angehörige der Freien Berufe in Anspruch nehmen, die

  • seit mindestens einem Jahr am Markt bestehen und
  • weniger als 250 Personen beschäftigen und
  • einen Jahresumsatz von nicht mehr als 50 Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von nicht mehr als 43 Millionen Euro haben.

Welche Beratungen werden gefördert?
 
Allgemeine Beratungen*

Allgemeine Beratungen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung.

Spezielle Beratungen

Um strukturellen Ungleichheiten zu begegnen, können zusätzlich zu den Themen einer allgemeinen Beratung weitere Beratungsleistungen gefördert werden. Hierzu gehören Beratungen von Unternehmen, die

  • von Frauen geführt werden
  • von Migrantinnen oder Migranten geführt werden
  • von Unternehmern/innen mit anerkannter Behinderung geführt werden
  • zur besseren betrieblichen Integration von Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern mit Migrationshintergrund beitragen
  • zur Arbeitsgestaltung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderung beitragen
  • zur Fachkräftegewinnung und -sicherung beitragen
  • zur Gleichstellung und besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf beitragen
  • zur altersgerechten Gestaltung der Arbeit beitragen
  • zur Nachhaltigkeit und zum Umweltschutz beitragen

Der Höchstzuschuss bei allen Beratungen in den alten Bundesländern (einschl. Berlin) beträgt 50 Prozent (max. 1.500 Euro); in den neuen Bundesländern einschließlich des Regierungsbezirks Lüneburg 75 Prozent (max. 1.500 Euro).

Innerhalb der dreijährigen Geltungsdauer der Richtlinien kann ein Unternehmen mehrere Beratungen gefördert bekommen. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die einzelnen Beratungen in sich abgeschlossen sind und sich die Thematiken eindeutig voneinander unterscheiden. Die nachfolgende Beratung darf mit der vorhergehenden Beratung inhaltlich nicht in Zusammenhang stehen oder die Schlussfolgerungen aus der ersten Beratung zum Gegenstand haben. Liegt eine thematische Trennung vor, können mehrere Beratungen so oft bezuschusst werden, wie die einzelnen Zuschussbeträge der geförderten Beratungen in der Summe den Betrag von 3.000 Euro nicht überschreiten.

* hierzu zählen auch Beratungen zum Datenschutz

Als akkreditierter Berater der BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) unterstützen wir Sie gerne bei der Antragstellung!